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Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um barrierefreies Wohnen, Treppenlifte und Pflegehilfsmittel.

Allgemeine Fragen

Seniorenwohnkompass ist ein unabhängiges Ratgeber-Portal, das Senioren und deren Angehörigen hilft, fundierte Entscheidungen rund um barrierefreies Wohnen im Alter zu treffen. Wir bieten Informationen zu Treppenliften, Pflegehilfsmitteln und Wohnraumanpassungen: verständlich und kostenlos.

Ja, wir sind an keinen spezifischen Anbieter gebunden. Unsere redaktionelle Unabhängigkeit bleibt gewahrt. Wir empfehlen nur Produkte und Dienstleistungen, von denen wir überzeugt sind.

Nein, alle Informationen, Ratgeber und Vergleiche auf unserer Website sind vollständig kostenlos. Sie müssen sich nicht registrieren und zahlen keine Gebühren.

Fragen zu Treppenliften

Die Kosten hängen von der Treppenart, dem Modell und den baulichen Gegebenheiten ab. Eine gerade Treppe ist deutlich günstiger als eine kurvige, weil die Schiene bei Kurven einzeln angefertigt werden muss. Konkrete Preisspannen und was sie beeinflusst, stehen in unserem Ratgeber zu Treppenliften.

Bei geraden Treppen dauert die Installation in der Regel nur 2-4 Stunden. Für kurvige Treppen kann es 1-2 Tage dauern, da die Schiene individuell angefertigt werden muss. Die Lieferzeit beträgt meist 2-6 Wochen nach Auftragserteilung.

In den meisten Fällen ist keine Baugenehmigung erforderlich, da Treppenlifte als Hilfsmittel gelten. In Mietwohnungen benötigen Sie jedoch die Zustimmung des Vermieters. Bei denkmalgeschützten Gebäuden können Sonderregelungen gelten. Wir empfehlen dann eine Rücksprache mit der zuständigen Behörde.

Ja, viele Anbieter bieten Miet- oder Leasingmodelle an. Das lohnt sich vor allem bei vorübergehendem Bedarf, etwa nach einer Operation, oder wenn die langfristige Wohnsituation noch offen ist. Zur Miete kommen in der Regel einmalige Kosten für Ein- und Ausbau hinzu.

Fragen zu Pflegehilfsmitteln

Mit anerkanntem Pflegegrad haben Sie Anspruch auf zwei Arten von Hilfsmitteln: zum Verbrauch bestimmte Produkte wie Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel und Bettschutzeinlagen, sowie technische Hilfsmittel wie Pflegebett, Rollstuhl oder Hausnotruf. Verbrauchsprodukte laufen über eine monatliche Pauschale, technische Hilfsmittel werden einzeln beantragt. Die Kostenübernahme läuft immer über die Pflegekasse.

Pflegehilfsmittel werden bei Ihrer zuständigen Pflegekasse beantragt. In der Regel benötigen Sie ein ärztliches Rezept oder eine Empfehlung des Medizinischen Dienstes (MD). Viele Sanitätshäuser und Online-Anbieter unterstützen Sie bei der Beantragung und rechnen direkt mit der Pflegekasse ab.

Ein monatlicher Betrag, den die Pflegekasse für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel übernimmt — Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Mundschutz, Bettschutzeinlagen. Sie steht allen Pflegebedürftigen mit Pflegegrad zu, die zu Hause gepflegt werden. Viele Anbieter liefern fertige Pflegeboxen und rechnen direkt mit der Kasse ab.

Fragen zu Förderungen & Zuschüssen

Drei Quellen kommen infrage: die Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei anerkanntem Pflegegrad, die KfW für altersgerechten Umbau auch ohne Pflegegrad, und regionale Programme einzelner Bundesländer und Kommunen. Beträge ändern sich, und ob ein Programm gerade Anträge annimmt, ebenfalls — beides halten wir in den Ratgebern aktuell.

Wichtig: Zuschüsse müssen in der Regel vor Beginn der Maßnahme beantragt werden. Bei der Pflegekasse reicht ein formloses Schreiben mit Kostenvoranschlag. KfW-Zuschüsse werden ebenfalls vor Baubeginn beantragt. Beginnen Sie mit dem Umbau erst nach Bewilligung, da sonst die Förderung verfallen kann.

Teilweise. Für denselben Teil einer Umbaumaßnahme schließen sich der Zuschuss der Pflegekasse und die KfW-Förderung aus. Für unterschiedliche Teile ist die Kombination möglich, dafür muss je eine separate Rechnung vorliegen. Jedes Programm wird separat und immer vor Beginn der Maßnahme beantragt.

Weitere Fragen

Wir empfehlen, mindestens 3 Angebote einzuholen und diese zu vergleichen. Achten Sie dabei auch auf Serviceleistungen, Garantien, Kundenbewertungen und die Erfahrung des Anbieters, nicht nur auf den Preis. Unsere Ratgeber enthalten detaillierte Checklisten für den Anbietervergleich.

Ja, für viele Themen gibt es kostenlose Beratungsangebote. Kontaktieren Sie Ihre Pflegekasse für Beratung zu Pflegeleistungen, die Verbraucherzentrale für allgemeine Fragen oder spezialisierte Wohnberatungsstellen in Ihrer Region. Auch die Anbieter selbst bieten meist kostenlose Vor-Ort-Termine an.

Wir aktualisieren unsere Inhalte regelmäßig, damit Informationen zu Preisen, Förderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen aktuell bleiben. Wichtige Änderungen (z.B. bei Zuschüssen oder Gesetzen) werden schnellstmöglich eingearbeitet.

Ihre Frage war nicht dabei?

Kontaktieren Sie uns gerne – wir helfen Ihnen weiter!

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Stand: August 2026

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