Stand der Preisangaben: April 2026. Preise und Förderbeträge können sich ändern. Bitte aktuelle Werte beim jeweiligen Anbieter, bei der Pflegekasse oder bei zuständigen Behörden erfragen.
Unser Hausnotruf Vergleich 2026 zeigt Ihnen die besten Systeme für Senioren. Ein Hausnotruf kann im Ernstfall Leben retten. Für Senioren, die alleine leben, ist ein Notrufsystem eine wichtige Sicherheitsinvestition. Dieser Ratgeber vergleicht die wichtigsten Anbieter, erklärt alle Kosten und zeigt, wie Sie die Pflegekassenförderung nutzen.
Zuletzt aktualisiert: April 2026 | Stand: 2026 | Quelle: Mehrere Anbieter, Pflegekassenregelungen § 40 SGB XI
Was ist ein Hausnotruf?
Ein Hausnotruf ist ein drahtloses Notrufsystem, das Senioren per Knopfdruck sofort mit einer 24/7-Leitstelle verbindet – für schnelle Hilfe bei Stürzen und Notfällen.
Ein Hausnotruf (auch Notrufknopf, Seniorennotruf oder Pflegenotruf) ist ein drahtloses Gerät. Es stellt bei einem Notruf sofort eine Verbindung zur Leitstelle her. Drückt der Senior den Knopf – am Handgelenk, als Halskette oder in der Wohnung – meldet sich die Leitstelle sofort. Sie alarmiert bei Bedarf Rettungsdienst, Nachbarn oder Angehörige.
Wie funktioniert ein Hausnotruf?
- Notruf auslösen: Per Knopfdruck am Gerät oder der tragbaren Einheit (Uhr/Anhänger)
- Verbindung zur Leitstelle: Innerhalb weniger Sekunden ist die Leitstelle 24/7 erreichbar
- Sofortreaktion: Die Leitstelle ruft an, ermittelt die Situation und leitet Hilfe ein
- Dokumentation: Kontaktdaten, Ansprechpartner und medizinische Infos sind hinterlegt
Hausnotruf Vergleich 2026: Die besten Anbieter im Überblick
Die wichtigsten Hausnotruf-Anbieter in Deutschland kosten monatlich zwischen 20 und 35 Euro – mit unterschiedlichen Stärken bei Reichweite, Reaktionszeit und Service.
Die wichtigsten Anbieter in Deutschland im Hausnotruf Vergleich 2026:
| Anbieter | Monatliche Kosten | Besonderheiten |
|---|---|---|
| DRK Hausnotruf | 25–30 € | Flächendeckend, lokale Präsenz |
| Johanniter | 22–28 € | Bundesweit, inkl. Basis-Hausbesuch |
| Malteser Hilfsdienst | 23–29 € | Persönliche Betreuung, regionale Teams |
| Caritas | 20–27 € | Soziale Träger, Förderungsvermittlung |
| Vitakt / Privat | 18–35 € | Günstige Einstiegspreise, GPS-Option |
| Medi-Call | 20–26 € | Bundesweit, Basisgeräte inklusive |
Preise sind Richtwerte und können je nach Region und Vertrag abweichen. Direkte Anfrage beim Anbieter empfohlen.
Tipp: Prüfen Sie lokale Anbieter Ihrer Region – Wohlfahrtsverbände (DRK, Johanniter, Malteser) haben oft günstigere Sozialpreise und kennen Ihre Umgebung besser.
Hausnotruf Kosten 2026: Alle Kosten im Überblick
Ein Hausnotruf kostet monatlich 20–50 Euro – mit Pflegekassen-Zuschuss ab Pflegegrad 1 trägt die Kasse bis zu 27 Euro netto pro Monat bei.
Die Gesamtkosten setzen sich aus drei Komponenten zusammen: Einmalkosten, monatliche Grundgebühren und optionale Zusatzleistungen. Viele Senioren mit Pflegegrad zahlen am Ende keinen Eigenanteil.
Einmalige Kosten beim Vertragsabschluss
- Anschlussgebühr: 0–50 Euro je nach Anbieter (Wohlfahrtsverbände oft kostenlos)
- Installation und Einrichtung: meist kostenlos beim ersten Hausbesuch
- Kaution für Geräte: selten, Geräte meist im Tarif enthalten (Miete)
Monatliche Kosten im Überblick
| Leistung | Monatliche Kosten |
|---|---|
| Stationäres Basissystem (Wohnung) | 20–30 Euro/Monat |
| Mobiles GPS-System (überall) | 30–50 Euro/Monat |
| Sturzerkennung (Aufpreis) | 5–10 Euro/Monat |
| 24h-Vor-Ort-Dienst (Hausbesuch) | 30–60 Euro/Monat |
Lohnt sich ein teureres Paket?
- Stationäres Basissystem: ausreichend für Senioren, die hauptsächlich zu Hause sind
- GPS-Paket: sinnvoll für aktive Senioren, die regelmäßig das Haus verlassen
- Sturzerkennung: empfehlenswert bei erhöhtem Sturzrisiko – z. B. nach Schlaganfall oder mit Osteoporose
Wichtig: Fragen Sie bei Ihrer Pflegekasse nach, ob erweiterte Tarife (GPS, Sturzerkennung) ebenfalls bezuschusst werden. Einige Kassen übernehmen bei medizinischer Notwendigkeit mehr als den Basistarif.
Für Angehörige, die die Kosten mitfinanzieren: Pflegegeld und andere Pflegeleistungen können helfen, den Eigenanteil zu decken. Informieren Sie sich über alle verfügbaren Pflegekasse-Zuschüsse für Wohnanpassung – viele Leistungen werden selten beantragt, obwohl ein Anspruch besteht.
Hausnotruf beantragen: Schritt für Schritt zur Pflegekassen-Förderung
Den Hausnotruf bei der Pflegekasse beantragen gelingt in drei Schritten: Pflegegrad nachweisen, zugelassenen Anbieter wählen, Antrag einreichen.
Das Antragsverfahren ist unkompliziert. Mit Pflegegrad ab Stufe 1 haben Sie Anspruch auf den monatlichen Zuschuss. Die Bearbeitung dauert in der Regel 2–4 Wochen.
Schritt 1: Pflegegrad nachweisen
- Pflegegrad 1–5 reicht aus – Pflegegrad 1 ist der niedrigste und bereits ausreichend
- Sie brauchen nur den Bescheid Ihrer Pflegekasse als Nachweis
- Noch kein Pflegegrad? Beantragen Sie zunächst einen Pflegegrad – unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft Ihnen dabei
Schritt 2: Anbieter auswählen und kontaktieren
- Wählen Sie einen zugelassenen Anbieter – alle großen Wohlfahrtsverbände sind anerkannt
- Lassen Sie sich ein Angebot mit Kosten und Leistungen schicken
- Fragen Sie ausdrücklich: „Rechnen Sie direkt mit der Pflegekasse ab?“
- Vergleichen Sie mindestens 2–3 Anbieter – Preise und Leistungen unterscheiden sich regional
Schritt 3: Antrag bei der Pflegekasse einreichen
- Der Anbieter stellt den Antrag meist direkt für Sie aus
- Antrag mit aktuellem Pflegegradbescheid einreichen
- Manche Anbieter starten die Bereitstellung auch vor offizieller Genehmigung
Nach der Genehmigung: So läuft es ab
- Das Gerät wird geliefert und kostenlos eingerichtet
- Direktabrechnung: Anbieter rechnet monatlich direkt mit der Pflegekasse ab
- Eigenanteil: 0 Euro beim Basistarif (Zuschuss von 27 Euro netto deckt die meisten Angebote)
- Hinterlegen Sie alle wichtigen Kontakte und medizinischen Infos bei der Leitstelle
Tipp: Informieren Sie Ihre Angehörigen über das Notrufsystem. Üben Sie den Alarm mindestens einmal gemeinsam – so sind alle im Ernstfall vorbereitet.
Was zahlt die Pflegekasse?
Die Pflegekasse übernimmt ab Pflegegrad 1 monatlich 27 Euro netto (32,13 Euro brutto) für den Hausnotruf – bei vielen Anbietern bleibt kein Eigenanteil.
Personen mit Pflegegrad 1 oder höher haben Anspruch auf einen Zuschuss der Pflegekasse für den Hausnotruf:
- Monatliche Kostenpauschale: 27 € netto / 32,13 € brutto pro Monat (ab April 2026)
- Gilt für das Notrufsystem der Wahl – kein Zwang zu einem bestimmten Anbieter
- Wird direkt an den Anbieter gezahlt oder als Erstattung ausgezahlt
Da die meisten Anbieter ihren Basistarif auf bis zu 27 Euro netto angepasst haben, zahlen viele Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1+ keinen Eigenanteil für den Basistarif.
Der Pflegekassen-Zuschuss für den Hausnotruf betrug von Oktober 2021 bis März 2026 monatlich 25,50 € netto. Seit April 2026 gilt der erhöhte Betrag von 27 € netto / 32,13 € brutto (Vergütungspauschale nach § 40 Abs. 1 SGB XI).
Kein Pflegegrad? Bei Pflegegrad 0 oder wenn noch kein Antrag gestellt wurde: Beantragen Sie zunächst einen Pflegegrad – schon Pflegegrad 1 reicht für den Hausnotruf-Zuschuss.
Stationärer Notruf vs. Mobiler Notruf
Stationäre Hausnotrufsysteme funktionieren nur in der Wohnung – mobile GPS-Systeme bieten Schutz überall und kosten etwa 10–20 Euro mehr pro Monat.
Es gibt zwei Haupttypen im Hausnotruf Vergleich 2026:
Stationärer Hausnotruf
- Basisgerät in der Wohnung + tragbares Gerät (Knopf am Handgelenk oder als Anhänger)
- Funktioniert nur in Reichweite des Basisgeräts (typisch 50–100 m)
- Günstiger: 18–28 €/Monat
- Ideal für: Senioren, die hauptsächlich zu Hause sind
Mobiler Notruf / GPS-Notruf
- Kompaktes Gerät mit SIM-Karte – funktioniert überall in Deutschland
- GPS-Ortung ermöglicht Hilfe auch außerhalb der Wohnung
- Teurer: 30–50 €/Monat
- Ideal für: Noch aktive Senioren, die das Haus verlassen
Smartwatch mit Notfunktion
- Für technikaffine Senioren: Apple Watch, Garmin oder spezialisierte Senioren-Smartwatches
- Sturzerkennungs-Funktion bei neueren Modellen vorhanden
- Monatliche Kosten variieren – Pflegekasse zahlt hierfür in der Regel nicht
Automatische Sturzerkennung beim Hausnotruf
Hausnotrufsysteme mit automatischer Sturzerkennung lösen selbstständig Alarm aus – auch wenn der Senior nach einem Sturz den Knopf nicht mehr drücken kann.
Moderne Hausnotruf-Systeme bieten automatische Sturzerkennung über Beschleunigungssensoren. Sie erkennen einen plötzlichen Fall und lösen selbstständig einen Alarm aus. Anbieter mit Sturzerkennung: Vitakt, Medi-Call, einige Johanniter-Pakete (Aufpreis: ca. 5–10 €/Monat).
Für wen ist Sturzerkennung besonders wichtig?
- Senioren, die allein leben und ein erhöhtes Sturzrisiko haben
- Menschen nach einem Schlaganfall oder mit Osteoporose
- Personen mit Gleichgewichtsproblemen oder nach Hüftoperationen
- Senioren, die nachts allein sind
Wichtig: Keine Sturzerkennung ist zu 100 % zuverlässig. Falschalarme können vorkommen. Besprechen Sie mit der Leitstelle, wie sie mit Fehlalarmen umgehen. Auch nach einem Sturz ohne Alarm: Betätigen Sie immer selbst den Notrufknopf, wenn möglich.
Mehr Sicherheit im Alltag: Lesen Sie unsere 10 Maßnahmen zur Beseitigung von Stolperfallen im Haushalt. Sturzprävention ergänzt den Hausnotruf sinnvoll.
Hausnotruf ohne Festnetz: Moderne Mobilfunk-Lösungen
Ein Hausnotruf ohne Festnetz funktioniert über SIM-Karte oder WLAN – kein Telefonanschluss ist erforderlich.
Viele Haushalte haben keinen klassischen Festnetzanschluss mehr. Moderne Hausnotruf-Systeme sind darauf vorbereitet. Es gibt zwei bewährte Technologien:
SIM-Karte (GSM-Modul)
- Basisgerät enthält eine eingebaute SIM-Karte
- Funktioniert überall, wo Mobilfunkempfang vorhanden ist
- Kein separater Handyvertrag nötig – SIM ist im Tarif enthalten
- Anbieter: Vitakt, Medi-Call und alle GPS-fähigen Systeme
WLAN-basierter Hausnotruf
- Verbindung über das heimische WLAN – kein Festnetz nötig
- Günstigere Option bei stabilem WLAN-Anschluss
- Einschränkung: funktioniert nur in Reichweite des WLANs
Fragen Sie beim Anbieter ausdrücklich: „Funktioniert das System ohne Festnetz?“ Viele Anbieter – darunter DRK und Johanniter – haben ihre Basisgeräte auf Mobilfunk umgestellt. Informieren Sie sich nach der aktuellen Gerätegeneration.
Hausnotruf ohne Pflegegrad: Kosten und Optionen
Ohne Pflegegrad zahlen Senioren den Hausnotruf vollständig selbst – monatliche Kosten zwischen 20 und 40 Euro, kein Antrag bei der Pflegekasse nötig.
Kein Pflegegrad bedeutet: kein Zuschuss von der Pflegekasse. Der Hausnotruf ist trotzdem möglich und sinnvoll. Sie schließen direkt einen Vertrag mit dem Anbieter Ihrer Wahl.
Kosten ohne Pflegegrad
- Monatliche Grundgebühr: 20–40 Euro vollständig selbst zahlen
- Keine Antragstellung bei der Pflegekasse erforderlich
- Direktvertrag mit dem Anbieter – flexible Kündigung möglich
- Kosten steuerlich absetzbar als außergewöhnliche Belastung (prüfen Sie dies mit Ihrem Steuerberater)
Empfehlung: Pflegegrad beantragen und Kosten sparen
Ein Pflegegrad 1 wird häufig unterschätzt. Er ist kostenlos zu beantragen und bringt monatliche Zuschüsse für Hausnotruf, Pflegehilfsmittel und Wohnraumanpassung. Selbst leichte Einschränkungen können für Pflegegrad 1 ausreichen.
Lesen Sie unsere Pflegegrad beantragen – Schritt-für-Schritt-Anleitung für 2026. Wurde Ihr Antrag abgelehnt? Dann lohnt sich oft ein Widerspruch: Pflegegrad abgelehnt – so legen Sie erfolgreich Widerspruch ein.
Hausnotruf Stiftung Warentest: Worauf Tester achten
Stiftung Warentest prüft Hausnotruf-Dienste nach Reaktionszeit, Erreichbarkeit und Vertragsbedingungen – die Testergebnisse helfen Ihnen bei der Anbieterwahl.
Stiftung Warentest hat Hausnotruf-Dienste mehrfach untersucht. Die Tester legen besonderen Wert auf diese Kriterien:
- Reaktionszeit der Leitstelle: Zielwert unter 30 Sekunden
- 24/7-Erreichbarkeit: auch an Feiertagen und Wochenenden
- Qualität der Erstberatung: kompetente Auskunft am Telefon
- Vertragsbedingungen: Kündigungsfristen und Mindestlaufzeiten
- Datenschutz: sichere Speicherung medizinischer Daten
- Gerätequalität: Wasserdichtigkeit, Reichweite, Akkulaufzeit
Aktuelle Testergebnisse zu Hausnotruf-Systemen finden Sie auf der Website der Stiftung Warentest. Einige Berichte sind kostenpflichtig – die Kurzfassungen sind kostenlos zugänglich. Alternativ lohnt sich die Beratung bei der Verbraucherzentrale vor Ort.
So wählen Sie den richtigen Anbieter
Den richtigen Hausnotruf-Anbieter wählen Sie anhand von Reaktionszeit, Wasserdichtigkeit, Kündigungsbedingungen und der Frage, ob direkt mit der Pflegekasse abgerechnet wird.
Checkliste für die Anbieterauswahl im Hausnotruf Vergleich 2026:
- Ist der Anbieter 24/7 erreichbar – auch an Feiertagen?
- Wie schnell reagiert die Leitstelle (Zielwert: unter 30 Sekunden)?
- Ist das Gerät wasserdicht (für Bad und Dusche wichtig – mindestens IP67)?
- Gibt es eine Testphase oder flexible Kündigung (Monatskündigung empfohlen)?
- Wird die Pflegekassenabrechnung direkt übernommen?
- Gibt es regionale Präsenz für Technikprobleme und Hausbesuche?
- Sind Schulung und Einweisung für Angehörige inklusive?
Ein Hausnotruf ist ein wichtiger Baustein – aber Stürze lassen sich oft verhindern. In Kombination mit dem richtigen Rollator steigern Sie die Mobilität und Sicherheit im Alltag erheblich.
Häufige Fragen zum Hausnotruf Vergleich 2026
Welcher Hausnotruf ist der beste für Senioren?
Der beste Hausnotruf hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Für Senioren zu Hause eignen sich stationäre Systeme von DRK, Johanniter oder Malteser (22–30 Euro/Monat). Aktive Senioren profitieren von einem mobilen GPS-Hausnotruf (30–50 Euro/Monat). Wer Sturzerkennung benötigt, sollte Vitakt oder Medi-Call prüfen – beide bieten diese Option mit Aufpreis.
Kann man einen Hausnotruf testen?
Ja, viele Anbieter bieten kostenlose Testphasen von 30–90 Tagen an. Das Gerät wird geliefert und installiert. Bei Nichtgefallen wird es ohne Vertragsbindung zurückgegeben. Fragen Sie immer explizit nach einer Testphase – nicht alle Anbieter bewerben sie aktiv.
Wie lange ist die Mindestvertragslaufzeit?
Wohlfahrtsverbandsanbieter (DRK, Johanniter, Malteser) bieten meist monatliche Kündigung. Private Anbieter verlangen teils 12–24 Monate Mindestlaufzeit. Beim Hausnotruf Vergleich immer auf die Kündigungsbedingungen achten – monatliche Kündigung ist der Goldstandard.
Gibt es einen Hausnotruf ohne Festnetz?
Ja, moderne Hausnotruf-Systeme funktionieren ohne Festnetz. Sie nutzen eine eingebaute SIM-Karte (GSM-Modul) oder verbinden sich per WLAN. Bei Vitakt, Medi-Call und GPS-Systemen ist Mobilfunk bereits Standard. Fragen Sie beim Anbieter ausdrücklich nach Mobilfunk-Kompatibilität – besonders bei älteren Geräten.
Wie funktioniert die automatische Sturzerkennung?
Beschleunigungssensoren im Gerät erkennen den plötzlichen Bewegungsablauf eines Sturzes. Bei erkanntem Sturz löst das System automatisch einen Alarm aus. Die Leitstelle versucht zuerst, den Senior zu erreichen. Antwortet er nicht, wird Hilfe geschickt. Aufpreis: 5–10 Euro monatlich bei den meisten Anbietern.
Was passiert, wenn der Akku des Hausnotrufs leer ist?
Gute Hausnotruf-Systeme warnen automatisch bei niedrigem Akkustand – per Signal am Gerät oder durch eine Meldung an die Leitstelle. Die meisten Geräte halten 24–48 Stunden. Laden Sie das tragbare Gerät täglich auf. Bei Ausfall sendet die Basisstation oft einen Statusalarm an den Anbieter.
Fazit: Hausnotruf Vergleich 2026 – Eine sinnvolle Investition in Sicherheit
Ein Hausnotruf ist für alleinlebende Senioren eine der wichtigsten Sicherheitsinvestitionen. Der Hausnotruf Vergleich 2026 zeigt: Mit Pflegekassen-Förderung (27 € netto / 32,13 € brutto pro Monat ab Pflegegrad 1) entstehen beim Basistarif oft keine Eigenkosten.
Die wichtigsten Entscheidungskriterien im Überblick:
- Hauptsächlich zu Hause: Stationäres System von DRK, Johanniter oder Malteser
- Aktiv und mobil: GPS-Hausnotruf für unterwegs
- Erhöhtes Sturzrisiko: System mit automatischer Sturzerkennung
- Kein Festnetz: Anbieter mit eingebautem GSM-Modul wählen
- Kein Pflegegrad: Zunächst Pflegegrad 1 beantragen – spart dauerhaft Kosten
Wer noch keinen Pflegegrad hat, sollte zuerst einen Pflegegrad beantragen. Damit sinkt der Eigenanteil auf fast null. Denken Sie auch an weitere Sicherheitsmaßnahmen: Stolperfallen beseitigen und der passende Rollator ergänzen den Hausnotruf optimal.
Jetzt kostenlose Angebote anfordern: Fordern Sie noch heute unverbindliche Angebote bei DRK Hausnotruf, Johanniter oder Malteser Hilfsdienst an. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich – in vielen Regionen kommen die Berater auf Wunsch auch zu Ihnen nach Hause.